Die Perle im Moor

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Bürgerversammlung am 26. August

Der Ortsvorsteher Rainer Müller begrüßte zunächst alle anwesenden Bürgerinnen und Bürger und bedankte sich beim Heimatverein für die Gastfreundschaft. Es war wohl die erste Bürgerversammlung unter freiem Himmel. Der noch nicht nutzbare Versammlungsraum und vor allem die unklare Lage wegen der Coronapandemie haben zu diesem Schritt geführt. Wegen Corona sind viele Maßnahmen unterblieben. Daher konnten die Kosten der Getränke in diesem Jahr von der Ortschaft übernommen werden. Als Vertreter der Gemeinde wurde der  Bürgermeister Axel Renken begrüßt. 28  Bürgerinnen und Bürger waren anwesend.

Haushalte mit Zusatz bei den Hausnummern hatten keine Gelben Tonnen erhalten. Auch auf Nachfrage wurde nicht geliefert. Auf eine Anfrage des Ortsvorstehers gab es freundliche Rückmeldungen. Geliefert wurde trotzdem nicht. Erst nach einem intensiven Telefonat klappe es mit der die Lieferung.

Wegen Corona war der gewünschte Rasenmäher für die Ortschaft nicht lieferbar. Der gelieferte Mäher wurde mehrfach defekt beim Ortsvorsteher abgegeben. Mehrere Reparaturversuche führten nicht zum gewünschten Erfolgt. Es folgte in diesem Jahr durch den Lieferanten zu guten Bedingungen ein Tausch gegen ein zuverlässiges Modell.

Der Bereich des Schaukastens beim Dorfgemein-schaftshaus wurde neu gepflastert. Rainer bedankte sich bei den fleißigen Helfern für die geleistete Arbeit.

Axel Renken berichtete über die Arbeit in der Verwaltung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und fordert alle auf sich impfen zu lassen.

Im letzten Jahr  wurden in Kuhstedtermoor neue Bauplätze gesucht. Nach einer Aussage des Bürgermeis-ters Axel Renken erlaubt der Landkreis keine Bebauung in Überschwemmungsgebieten und in als Wald gekennzeichneten Bereichen. Da auch der Bereich in den Vorweiden in Richtung Kuhstedt wohl nicht genehmigungsfähig ist, können aktuell in diesen Bereichen keine neuen Bauplätze ausgewiesen werden. Als einzige Möglichkeit sah Axel Renken eine Vergrößerung der Baufenster auf den bestehenden Hofgrundstücken. Im nächsten Jahr soll ein neuer Ansatz gesucht werden. Hier sind auch Gespräche mit dem Landkreis und möglicherweise mit Landtagsabgeordneten von großer Bedeutung.

Kuhstedtermoorer Nachrichten

Seit seiner Ernennung zum Ortsvorsteher im Jahre 2003 hat Rainer mehr als 50 Ausgaben der Kuhstedtermoorer Nachrichten und des Kalenders verfasst. Die Ausgaben für die Internetseite der Ortschaft beliefen sich auf insgesamt 5,50 € im letzten Jahr.

Wahl des Ortsvorstehers

Der Ortsvorsteher wird vom Gemeinderat gewählt. Die Partei oder Wählergruppe, die  in der Ortschaft bei der Wahl die meisten Stimmen bekommt, kann den Kandidaten vorschlagen.
In den letzten 20 Jahren lag dieses Vorschlagsrecht in Kuhstedtermoor immer bei der WFB. Sie würde auch in diesem Jahr den bisherigen Ortsvorsteher wieder vorschlagen.

Dorfgemeinschaftshaus

Für den Versammlungsraum im Dorfgemeinschaftshaus wurde eine Lösung gefunden. Für eine Geneh-migung der Nutzung mit 40 Personen ist in jedem Fall ein 2. Fluchtweg in Form einer Außentreppe zwingend erforderlich. Der Sperrvermerk für die eigestellten Mittel wurde durch den Verwaltungsausschuss mittlerweile aufgehoben. Der zugehörige Bauantrag sollte beim Landkreis angekommen sein. Da es bereits im Vorwege Abstimmungsgespräche gegeben hat, sollte die Genehmigung zügig erfolgen. Danach kann  die Ausschreibung gestartet werden.  





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Dorfchronik

Exemplare können noch zu einem Preis von 25 € erworben werden.  


Verkaufsstellen:

Heimatverein Kuhstedtermoor
Cultimo Kuhstedtermoor
Volksbank Gnarrenburg
Konz Fachgeschäft Gnarrenburg
Gasthof "Zur Kreuzkuhle"



Im Jahre 2000 wurde Kuhstedtermoor 150 Jahre alt. Damals haben Wolfgang Lopau und Heinz Stelljes mit der Unterstützung vieler Bürger aus Kuhstedtermoor eine Festschrift zur 150 - Jahrfeier erstellt. Bereits damals bestand der Wunsch auf der Grundlage der damals gesammelten Informationen eine Dorfchronik zu erstellen. Der Überschuss aus den Feierlichkeiten sollte eine Grundlage für die Finanzierung der Chronik sein.

In den darauf folgenden 15 Jahren hat Heinz Stelljes an der Vorbereitung der nun erschienenen Dorfchronik gearbeitet. In diesem Zusammenhang wurde ein Dorfarchiv mit vielen Daten über die Ortschaft und die dort lebenden Bürger erstellt. Dieses konnte als Grundlage für die nun vorliegende Dorfchronik genutzt werden.
Nun war der Zeitpunkt für eine Umsetzung gekommen. Im Ortsgremium und bei der Bürgerversammlung wurde einstimmig der Beschluss für eine Erstellung der Dorfchronik gefasst. Mit Ernst Bayer konnte ein im Bereich der Chroniken versierter Autor von dem Projekt begeistert werden. Zusammen mit Heinz Stelljes wurde nun ein starkes Autorenteam gebildet.
Nicht einfach waren die wirtschaftlichen Anforderungen. Nach intensiven Beratungen im Ortsgremium wurde auf der Bürgerversammlung eine Auflage von 400 Exemplaren beschlossen. Die Kosten sollten 25 € pro Stück betragen. Bei den hohen Druckkosten waren diese Bedingungen nicht kostendeckend zu erfüllen. Letztlich konnte eine Realisierung nur durch viele Spenden und eine nicht unerhebliche Unterstützung der Ortschaft ermöglicht werden.
„Kuhstedtermoor eine Perle im Teufelsmoor“ haben die Autoren als Titel gewählt. Sie weisen zu Recht auf die Besonderheiten dieser Ortschaft hin. In den ersten Jahren nach der Gründung der Ortschaft hatten die Bewohner trotz harter Arbeit nur sehr geringe Einnahmen aus Landwirtschaft und Torfabbau. Gegenüber den Orten auf der Geest lebten die Bewohner hier in großer Armut.
Heute gibt es in der Ortschaft nur wenige größere landwirtschaftliche Betriebe. Bei einem Vergleich mit den Betrieben auf der Geest stehen sie nicht schlecht dar. Die Wohnqualität hat sich in den vergangenen Jahren erheblich gesteigert. Dazu beigetragen hat auch die Verfügbarkeit von einem schnellen Internetzugang. Einen nicht unerheblichen Beitrag für die Lebensqualität leisten ebenfalls die ortsansässigen Vereine. Sie haben Kuhstedtermoor mit ihren erfolgreichen Veranstaltungen weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt gemacht.
An dieser Stelle möchte ich den Spendern und auch der Gemeinde Gnarrenburg für die Führung des Spendenkontos meinen Dank aussprechen. Mein besonderer Dank gilt den Autoren Ernst Bayer und Heinz Stelljes. Mit der nun erstellten Chronik haben sie in qualifizierter Weise der Nachwelt einen Eindruck über Leben und Wirken in Kuhstedtermoor hinterlassen.

Rainer Müller
Ortsvorsteher





 
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